Die Gründung kann in einen geschmolzenen oder eingefrorenen Boden, ohne Aufschüttung des Bodens und unter Verwendung eines fertigen Fundationselements ausgeführt werden. Die Installation gelingt auch in engen Stellen, schnell und präzis, senkrecht oder in eine bestimmte Winkelstellung. Auf den Frostschutz kann man verzichten, wenn man den Flansch unter die Frostgrenze eindreht. Das Austrocknungsrohrleitungssystem der Fundationen braucht man nicht unbedingt. Die Fundationstechnik verursacht keine Bodenerschütterung, wobei zum Beispiel die Wände nicht zerspringen, wenn man im Spannungszustand stehende Fundationen von alten, abgesenkten Gebäuden ausbessert. Die Schraubenfundation ist Zugbelastungs- und Druckbelastungsfest und wird unter Anwendung üblicher Tragfähigkeitsformeln dimensioniert. Die Fundationsmethode ist auch ökologisch nachhaltig; man braucht keine Erdbewegungsarbeiten und die Schraubenfundation eignet sich für Wiederverwendung.
Das Schraubfundament geht in den Boden mit einer ziemlich kleinen Kraft weiter. Die manuelle Eindrehung, zum Beispiel mit Hilfe einer Hebestange, gelingt gut in frostempfindliche und gleichkörnige Bodenarten. Bei Bedarf kann der Hebelarm zum Beispiel mit einem Rohr verlängert werden. Mit Hilfe eines Drehmotors, der in die Hydraulik eingeschaltet worden ist, sind Schraubfundamente täglich über 100 Stücke in den Boden eingedreht worden. Bei der maschinellen Eindrehung ist die Installation auch in einen steinigen Boden möglich.